Lehrerin sein, heisst auch verwalten. Eine Tätigkeit, die ich nicht so gerne mache, die aber notwendig ist und jetzt am Ende eines Schuljahres in konzentrierter Form auftritt. Um Platz für Neues zu schaffen, müssen Dinge abgeschlossen werden: Beurteilungsberichte ausstellen, die Klassendokumentation zusammenstellen, das Abschlusspraktikum einer Studentin an der 3./4. Klasse einfädeln, Terminabsprachen mit Kolleginnen für Übergabegespräche treffen, die Integrative Förderung im kommenden Schuljahr aufzäumen, eine neue Herausforderung ab September an einer Pädagogischen Hochschule durchdenken, die Klassenpage auf Vordermann bringen …
Und erst, wenn aufgeräumt ist, werde ich mich hinsetzen und Raum schaffen fürs Schreiben, es stehen ja noch zwei Arbeiten für das Studium an, auf die ich mich sehr freue.
Verwalten? Was sage ich da, das sind ja auch hochkreative Prozesse, die in solchen Übergängen ablaufen, weil an dieser Schnittstelle zwischen Vergangenem und Geplantem die Wahrnehmung für Entwicklungen und deren Bewertung besonders geschärft ist. Und Joe Cocker im Hintergrund sorgt dafür, dass alles etwas leichter von der Hand geht…