9.07.2010

Podcasting in der Grundschule

Brägger und Posse haben schon Recht, wenn sie schreiben, dass schulische Vorhaben oftmals damit enden, wenn sie im Schulalltag umgesetzt wurden. Solche Entwicklungen verlaufen dann nicht zyklisch, sondern verlieren sich.

So habe ich es bisher auch gehalten und war mir dabei nicht bewusst, dass sich Entwicklungszyklen mit Evaluationszyklen veschränken müssen, um daraus Konsequenzen für neue Vorhaben zu ziehen. Es ist wohl einfacher, neue Dinge anzureissen als sie auch wirklich zu Ende zu bringen.

Insofern ist es ganz gut, wenn uns das Studium dazu zwingt, in einer schriftlichen Arbeit die Entwicklung eines Medienprodukts zu reflektieren. Das ist zwar noch keine Evaluation im Sinn von Brägger und Posse, aber doch schon einmal ein guter Ausgangspunkt für weitere Projekte. Eine solche Rückschau auf ein schulisches Projekt findet im Moment mit dem Thema «Mit Pod- und Vodcasts neue Wege in der Bildungswissenschaft beschreiten – Beschreibung, Umsetzung und Reflexion eines eigenen Pod-/Vodcasts» gerade statt. Beim Abfassen der Arbeit wird mir nun bewusst, welches Wissen in ein solches Vorhaben eingeflossen ist und wie stiefmütterlich dieses Wissen oftmals behandelt wird: Stiefmütterlich deshalb, weil das Wissen gar nicht expliziert, also auch nicht sicht- und diskutierbar gemacht wird.

Umso mehr freue ich mich, dass ich durch das Studium hier auf einen Blog gestossen bin, der sich mit Podcasting in der Grundschule beschäftigt und zum Einstand ein schönes Beispiel zeigt, wie frau oder man es machen könnte…

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