Die Hausarbeit zu Modul 4 im Masterstudiengang eEducation stellt sich als echte Herausforderung dar. Ich entwickle ein Evaluationskonzept zum Freien Schreiben mit computergestützten Schreibkonferenzen. Dabei orientiere ich mich am Evaluationszyklus von Brägger und Posse und an den praktischen Vorschlägen aus dem Fundus der Aktionsforschung von Altrichter und Posch. In den vergangenen Tagen habe ich meine Texte immer wieder verworfen, umgekrempelt, neu aufgesetzt und wieder verworfen. Auf dem Desktop tummeln sich mittlerweile drei Fassungen. So eine Schlacht hatte ich bisher noch nie. Schreiben heisst eben Überarbeiten, das sollte mir nach der Lektüre von Spitta und Kochan ja jetzt klar sein. Ich freue mich, wenn der Durchbruch dann geschafft ist…
Etwas anderes, ganz Unerwartetes hat sich beim Schreiben nebenher ereignet: Vor meinem geistigen Auge beginnt sich das Unterrichtsarrangement bereits zu verändern. Dabei habe ich ja noch gar nichts evaluiert, ich schreibe ja lediglich auf, wie ich bei einer Evaluation vorgehen möchte. Und jetzt scheint mir, als habe sich die Praxis bereits verändert, obwohl ich tatenlos am Schreibtisch sitze. Merkwürdige Vorgänge…