21.07.2010

Blended Learning in der Primarschule

So, nun sind die Arbeiten für M3 und M4 in einer ersten Fassung geschrieben und dürfen nun etwas schlummern, bevor ich mich wieder mit ihnen befasse. Und es geht erst einmal wieder ganz praktisch zur Sache hier, will heissen, in Bezug auf ICT nach der grossen Schulhausreinigung alles wieder auf Vordermann bringen. Wir haben jetzt in jedes Klassenzimmer neue Tischchen erhalten, solche mit Kabelkanälen. Ist das eine feine Sache, der ganze Kabelsalat lässt sich verstecken. Abgesehen davon gilt es jetzt auch, kleine Projekte im neuen Schuljahr anzudenken. Eine Kollegin hat um ein neues «Produkt» gebeten, und so haben wir uns heute zusammengesetzt und gemeinsam geguckt, was sich machen liesse. Als wir durch die alten Forenbeiträge  und durch die in den Schreibkonferenzen dokumentierten Überarbeitungsprozesse zum Freien Schreiben scrollten, staunten wir nicht schlecht über die Qualität dieses den Präsenzunterricht begleitenden Onlinelernens.

Nun richte ich also die Lernumgebung für meine Klasse ein und freue mich, wenn ich im Verlauf des nächsten Schuljahres die Möglichkeiten und Grenzen von Blended Learning in der Primarschule weiter erforschen kann. Mit der Lernplattform findet das Lernen gewissermassen hinter verschlossenen Türen und von der Lehrerin verwaltet statt, damit ist es vergleichbar mit der  Intimität eines Schulzimmers. Ich schätze und brauche diesen Schonraum, gleichzeitig möchte ich gerne mehr aus dem Schulalltag von anderen Klassen erfahren. Dabei interessieren nicht die herausragenden Projekte, sondern die unspektakulären, soliden und alltäglichen Unterrichtshandlungen…

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